Projekt Zeitkapsel - und die Antwort auf die Frage: Sind Zeitreisen überhaupt möglich oder geht dann das Universum unter?

dunkle Seele

 

Ja ich weiß... wir haben jetzt schon April...

 

Und jetzt komme ich endlich mit den Bildern des März daher. Hoffentlich kommt es dadurch nicht zum - wie am Ende meines Blogartikels beschriebenen - endgültigen und unauslöschlichen Ende unseres Universums...

 

Wie schon gesagt: Zeitkapselreisen bedeutet, dass man durch die Zeit reist. 

 

Frühling oder der Untergang des Universums?

 

Klar ist auf jeden Fall: 

 

Zeitreisen könnten unglaubliche Paradoxien zur Folge haben und ziemlich viel über den Haufen werfen.  Die Allgemeine Relativitätstheorie - eine der am besten bestätigten wissenschaftlichen Theorien -  berechnet Zeitschleifen und eröffnet Zeitmaschinen  eine Daseinsberechtigung.  Unter Zuhilfenahme von Wurmlöchern, können Wissenschaftler heute - theoretisch - Zeitreisen ermöglichen. Das große Problem ist dabei, ein Wurmloch soll nicht sehr lange stabil sein.

   

Sturm kommt auf

  

Ein geschätzter Wissenschaftler, Florian Freistetter hat eine spannende Theorie. "Die Tatsache, dass die Zeitreise in die Vergangenheit so schnell zu solchen Paradoxien führt, ist entweder ein Zeichen dafür, dass Zeitreisen in die Vergangenheit nicht möglich sind, dass die Natur sowas nicht erlaubt".  Möglich sei aber auch, dass wir bei Reisen in die Vergangenheit, dort nichts tun können, was eine Paradoxie erzeugt. "Wenn man probieren würde, seinen Großvater umzubringen, dann würde irgendwas dazu führen, dass man es nicht tun kann." 

 

Gewalt ist keine Lösung

  

Letzendlich könnte aber auch eine Richtigstellung der heutigen Realität durch Zeitreisen möglich sein, so sagen es die Bootstrap-Paradoxien: Ein Beispiel beschreibt das Bild der Wissenschaft auf seiner Internetseite: "Angenommen ein künftiger Kunstkritiker reist zu einem Maler in die Vergangenheit, der zwar in der Zeit des Kritikers höchste Wertschätzung genießt, sich aber beim Besuch als völlig unbegabt erweist. Doch der Maler entwendet dem Kritiker einen Katalog „seiner“ späteren Werke, den dieser im Gepäck hat. Der Kritiker kehrt – vom Maler enttäuscht – in seine Zeit zurück. Der unbegabte Künstler malt nun die Vorlagen peinlichst genau ab. Somit sind seine Reproduktionen bloß Kopien der Bilder im Katalog, die aber ihrerseits Kopien der Originale sind ..."

 

Französisch

 

Eigentlich kann man nicht in die Vergangenheit reisen, denn (so ein Artikel von WDR 1): "reist ein Mensch in die Vergangenheit, könnte ein sogenanntes Paralleluniversum entstehen. Die Zeit, aus der er kommt, läuft weiter – ohne Veränderungen, als hätte es nie eine Zeitreise gegeben. Aber in der Zeit, in der er ankommt, entsteht von diesem Moment an ein neuer, eigenständiger Zeitstrahl, verändert durch seine Zeitreise."

  

Upps!

  

Von Oben

 

Stephen Hawking drückte es folgendermaßen aus: „Es gibt einen starken experimentellen Hinweis für diese Annahme (Zeitreisen in die Vergangenheit sind nicht möglich), nämlich die Tatsache, dass wir noch nie von Touristen aus der Zukunft heimgesucht wurden.“ 

 

Wo er recht hat, hat er recht. Ich habe noch keinen getroffen, der aus der Zukunft kommt. Aber ich habe auch noch niemand aus Bielefeld getroffen...

Ach ja, deshalb! (eine andere Geschichte :-)

 

kleines grünes Männchen

  

Und was ist jetzt mit diesem Raum-Zeit-Kontinuum?

Ich würde es folgendermaßen beschreiben: Die Raumzeit ist relativ. Das bedeutet, ein Stern, der sein Licht zur Erde sendet, existiert eventuell schon nicht mehr. Wenn man nun dem Stern entgegenfliegt und zwar schneller als das entgegenkommende Licht (zum Beispiel mit der doppelten Lichtgeschwindigkeit). Irgendwo existiert dieser Stern noch, jedoch ist der Weg dorthin nicht mehr gerade sondern etwas - sagen wir einfach mal - wild, also muss ein Wurmloch erbaut werden um dorthin zu kommen. Leider wissen wir aber nicht, wo der Stern sich zu diesem Zeitpunkt (in einer älteren Zeit im Raum) befindet. Das nun entstandene Wurmloch verändert also nicht nur den Raum, sondern auch die Zeit...

 

(Äh... Na ja... ich versteh es auch nicht wirklich... )

 

Nebel

 

Und jetzt zum gefürchteten Riss im Raum-Zeit-Kontinuum:

Ein immer wieder benanntes Alltagsproblem: Unser Universum expandiert leider nicht mit der gleichbleibenden Geschwindigeit. Nein es gibt ununterbrochen Gas, wie ein Wahnsinniger auf der Autobahn mit unendlicher PS-Kraft. Grundsätzlich nicht so schlimm, wenn es allein unterwegs ist. Aber wenn diese Expansion sich weiterhin so beschleunigt, dann wird irgendwann einmal die Beschleunigung des Universums eine Geschwindigkeit erreichen, die schneller als die Lichtgeschwindigkeit ist.

 

Holla the forest fairy dann geht es ab:

Dann passiert der gefürchtete Riss im Raum-Zeit-Kontinuum. Dieses Szenario hätte - wie auch das Auftauchen der gefürchteten kosmischen Todesblase - das Ende unseres Universums zur Folge. 

 

Und dann gut Nacht um halb acht!

 

Von oben betrachtet

 

Aber ich glaube das dauert noch ein bisserl. Bis dahin mache ich einfach noch ein paar Fotos.

 

Und wer jetzt sagt, das stimmt doch alles nicht, der kann recht haben,

oder auch nicht.

 

Gerne dürft ihr mir eure Wahrheiten mitteilen.

 

:-)

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Stefan Senf (Montag, 16 April 2018 18:24)

    Ich sags mal so: ich hab nicht die leiseste Ahnung, was Deine Exkursion in den Gedanken der Zeitreise mit Deinen Fotos zu tun hat. Macht aber nix. Das Raum-Zeit-Gedöns erinnert mich daran, mal wieder irgendwo eine Folge Startrek aufzugabeln und die Bilder sind zwar zusammenhangslos aber gut. Hier und heute :-)