Italien Teil 2 - Die Suche nach dem toskanischen Glück

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... und weiter geht´s durch Italien in unserem zweiten Teil. Das letzte Mal waren wir in San Remo und Monaco. 

 

Wir sind als Familie beim Reisen ja immer etwas komisch. Das bedeutet, wir können nicht so lange an einem Ort bleiben und müssen recht bald weiter. So ging es also nach ein paar Tagen in San Remo weiter. Eigentlich wollten wir in das kleines Örtchen Cervo - ca. 70 km von San Remo entfernt. Leider wollte uns der Campingplatz nicht haben - weil voll.

 

Also machten wir uns weiter auf den Weg. Geplant war, in Ligurien zu bleiben, ein paar Tage Badeurlaub mit Pool und Strand für die Kinder machen und dann weiter in die Cinque Terre. Und so besichtigten wir einen Campingplatz nach dem anderen. 

  

Salvataggio

 

Nach ein paar enttäuschenden Campingplatzbesichtigungen und einer entsprechend schlechter Stimmung, beschlossen wir letztendlich, weiter runter in die Toskana zu fahren. Die Chinque Terre sollte warten bis zum Schluss. Wir landeten also in der Nähe von Cecina und machten uns nach einer Woche dann nochmal auf, zu einer Bucht in der Nähe von  Castiglione della Pescaia, also am unteren Ende der Toskana. 

 

Beach

 

Diese eineinhalb Wochen wurden als Badeurlaub mit vereinzelten Ausflügen ins toskanische Hinterland deklariert. Hier ist Italien einfach nur Italien, mit Gelaterien, pittoresken Altstädten, Hitze, Meer und Espresso.  

 

Gelateria

 

Unsere Ausflüge ins Hinterland hielten sich dieses Jahr in Grenzen (Volterra und San Gimignano)  und fotografisch wollte ich auch nicht so recht. Da wir mitten am Tag unterwegs waren, einmal war es bewölkt und einmal Mittagssonne und heiß, wollte ich nicht so recht fotografieren. Die wirklich tollen Toskana-Bilder entstehen ja nur im entsprechenden Licht. Also genoss ich einfach meinen Urlaub in vollen Zügen und vergaß durch den Sucher zu blicken.

 

oldtown

 

Natürlich hatte ich trotzdem mein Fotobesteck dabei. Im Urlaub habe ich grundsätzlich neben meiner digitalen Pentax auch immer etwas analoges dabei. Dieses Jahr hatte ich eine analogen Minolta und die unberechenbare Holga dabei. Zu diesem Zeitpunkt war noch kein Film mit dieser unzuverlässigen Dame etwas geworden. Entsprechend skeptisch und vorsichtig war ich auch. Jedoch entschädigten mich die Ergebnisse, denn sie waren besser als erwartet.

 

beach

 

Die Holga ist für das Reisen wunderbar, denn sie ist leicht und klein und bietet sich an, auch bei hohem Wellengang mit ins Meer genommen zu werden, denn der Wert bei einem Kamera-Unfall ist nicht sehr hoch. Jedoch habe ich eine weitere Lektion gelernt: Achte bei der Holge unbedingt auf den geraden Horizont, denn ein späterer Crop der Bilder macht die ganze Holga-Wirkung zunichte. Alternativ kann man so schräg fotografieren, dass es dann auch wieder egal ist... Oder man lebt mit auslaufenden Ozeanen, was ich hiermit tue.

 

sleeping

 

Nach diesen entspannenden Tagen in der Toskana sollte es auch schon wieder Richtung Heimat gehen, jedoch nicht ohne den kurzen Zwischenstopp in der Cinque Terre...

Dorthin zu kommen war nicht einfach, denn unsere Jungs hatten überhaupt keine Lust, wir setzten uns trotzdem durch und machten uns am Donnerstag auf den Weg nach Rapollo um von dort die Cinque Terre zu bereisen.

 

Aber davon berichte ich euch beim nächsten Mal. 

 

Beachtime




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Kommentare: 3
  • #1

    lichtbildwerkerin (Mittwoch, 04 Oktober 2017 22:47)

    Schöner Bericht und schöne Aufnahmen. Na, dann bin ich gespannt auf den nächsten Bericht :-).
    LG, Conny

  • #2

    Werner (Donnerstag, 05 Oktober 2017 10:56)

    Sehr schön!
    Lg,
    Werner

  • #3

    Markus (Donnerstag, 05 Oktober 2017 14:13)

    Aaahhh, das macht Fernweh ohne Ende!! Bella Italia! Wirklich toll fotografiert, sehr authentisch und stimmungsvoll. Bin begeistert!! Sehr unterhaltsamer Beitrag, gerne mehr ;-)